Amtliche Messstelle

-Kompetenz in der Bestimmung der Personendosis-

Einstellung des gesonderten Teilkörperdosimeters bei Anwendung der Radiosynoviorthese (RSO)

Ab dem Tragezeitraumbeginn 1.07.2015 stellt die LPS die zusätzliche Überwachung mit einem zweiten speziellem Fingerringdosimeter bei Anwendung der Radiosynoviorthese (RSO) ein (Informationsschreiben der LPS). 

Das RSO-Dosimeter wird dann nicht mehr benötigt, da mit Schreiben vom 4.3.2015 das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das Verfahren zur dosimetrischen Überwachung bei Anwendung von Betastrahlern in der Nuklearmedizin neu geregelt hat.

Einstellung der laufenden Überwachung

Die LPS hat für alle RSO-Überwachungen diese eingestellt und wird keine Dosimeter mehr verschicken. 

Wer zusätzlich noch ein Dosimeter an der zweiten Hand tragen möchte, muss sich direkt bei der Messstelle melden. Dann wird das zweite Dosimeter als freiwillige zusätzliche Überwachung aufgenommen.

ab dem 1.7.2015 neue Informationsschwelle 10 mSv

Ab dem Tragzeitraumbeginn 1.7.2015 werden bei allen Überwachungen mit einem Teilkörperdosimeter für gemischte Beta-/Photonenstrahlenfeldern (sogenannte Betadosimeter) ab einer gemessenen Dosis > 10 mSv die Ergebnisse gesondert markiert.

Ab dieser Dosisschwelle soll der Strahlenschutzbeauftragte (SSB) bereits überprüfen ob die gemessene Personendosis richtig ist oder nicht zusätzliche Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Das Verfahren dazu ist in einem Positionspapier des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) beschrieben. Es gibt vom BfS für spezielle Anwendungen noch folgende gesonderte Merkblätter für spezielle Anwendungen in der Nuklearmedizin:

PET

RSO

RIT

für weitere Anwendungen sind solche Merkblätter noch in Vorbereitung.