Sommerveranstaltungen im Strahlenschutz
Die Sommerschule und das Sommerseminar für Strahlenschutz sind wissenschaftliche Veranstaltungen besonderer Qualität, die alternierend in jeweils zweijährigem Wechsel durch die LPS organisiert und durchgeführt werden.
Sommerseminar im Strahlenschutz
Das zweitägige Sommerseminar bietet in praxisnahen Fallstudien Verfahrensweisen und Lösungsvarianten zu wichtigen Fragestellungen des Strahlenschutzalltags und in Sondersituationen, die sowohl für Berufseinsteiger als auch für Fortgeschrittene auch zur Aktualisierung ihrer Fachkunde geeignet sind.
Sommerschule für Strahlenschutz
Die Sommerschule für Strahlenschutz wird seit 1979 regelmäßig alle zwei Jahre in Berlin durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Fachverbandes für Strahlenschutz (FS). Das wissenschaftliche Programm der 5-tägigen Veranstaltung wird von einem Programmkomitee geprägt, dem Vertreter von führenden Berliner Institutionen mit Kompetenz im Strahlenschutz angehören.
Die Sommerschule für Strahlenschutz versteht sich als eine fachlich anspruchsvolle Weiterbildungsveranstaltung auf dem Gebiet des Strahlenschutzes. In einem breiten Rahmen wird Fachwissen auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik vermittelt bzw. vertieft und dessen Umsetzung in rechtlichen Regelungen und bei der praktischen Anwendung ionisierender Strahlung erläutert. Sie wendet sich an Fachleute in Industrie, Medizin, Forschung, Lehre und Behörden, die sich mit Fragen des Strahlenschutzes beschäftigen oder Verantwortung tragen.
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Entsprechend vielfältig ist die Themenauswahl. Vorträge zum Thema Wirkung und Risiko ionisierender Strahlung haben ihren festen Platz zu Beginn der Veranstaltung. Weiterhin sind Themen zu Inhalt und Umsetzung gesetzlicher Regelungen im Strahlenschutz in Deutschland und der Blick auf internationale Entwicklungen enthalten. Dosimetrie und Strahlenschutzmesstechnik sowie eine Firmenpräsentationen in der stets gut sortierten Industrieausstellung runden den ersten Teil ab. Vorträge zu Strahlenschutzaspekten bei der Anwendung ionisierender Strahlung in Medizin, Industrie und Forschung bilden mit über der Hälfte aller Beiträge den Hauptteil der Sommerschule. Die stets gefragten optional angebotenen Fallstudien sind auf die praktischen Erfordernisse im Strahlenschutz ausgerichtet.
In den Fallstudien zur Sommerschule werden u. a. zu den Themen Orts- und Personendosimetrie, Kontaminationsmessungen sowie Freigabe radioaktiver Stoffe, Störfallmanagement an einer kerntechnischen Anlage und Expositionsermittlung in der Medizin geeignete Verfahren vorgestellt und Handlungen trainiert.
Die Sommerschule ist als Veranstaltung zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach Strahlenschutz- und Röntgenverordnung für alle Fachkundegruppen behördlich anerkannt.

